Dieses schlichte, handgeschriebene Etikett auf einem Glas selbstgemachter Orangenmarmelade hat, was wir den Produkten unserer Kunden wünschen: Geschmack, Stil, Selbstbewusstsein, Eigensinn, Authentizität. Und ist mal wieder ein Paradebeispiel für "weniger ist mehr!"
Die Köchin und Schreiberin ist eine italienische Architektin - auch das ein Paradebeispiel dafür, dass gute Gestaltungsprofis ihr Handwerk verstehen. Da kann man sich ruhig mal ein bisschen was trauen!
Gefunden übrigens nicht auf der Slowfood-Messe sondern auf dem Frühstückstisch meiner Schwägerin. Von der Slowfood-Messe gibts hier ganz bald auch was zu sehen!
Martina Merz von mërz punkt | der umweltorientierten designagentur in München, kommentiert das Designgeschehen im Nachhaltigkeitsbereich und stellt besonders gelungene Beispiele vor.
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Mittwoch, 18. April 2012
Montag, 7. November 2011
Marke mit Stil, Herz, Witz, Genuss und Verstand: Wellnessel
Eine besonders begeisternde Unternehmerin haben wir auf der BioFach entdeckt und auf der BioSüd persönlich kennengelernt: Elfi Braun von der Günen Vogtei.
Aus purer Lust und Überzeugung hat sie die Marke Wellnessel® entwickelt, eine wirklich eigenständige Produktfamilie rund um die Brennnessel, eingebettet in eine Markenwelt, die perfekt abgestimmt ist. Zu den Produkten (Wellnessel-Saft, -Pesto, -Riegel, Tees etc.) gibt es die Wellnessel Vitalhotels und sogar ein Wellnessel Restaurant. Und was zunächst wenig genussig klingt sieht genussig und gesund aus und liefert geschmackliche Überraschungsmomente am laufenden Band. Probieren lohnt sich sehr! Die Riegel sind der Hammer und bestimmt bei meinen nächsten Bergtouren im Gepäck.
Schade, dass Frau Braun die Agentur im eigenen Haus hat, sonst wären Sie ein Traumkunde für uns :-)
Viel Erfolg Ihnen – und falls Sie doch mal Unterstützung brauchen...
Bilder © Wellnessel, entnommen der Website http://www.gruenevogtei.com
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Mittwoch, 18. Mai 2011
Handmade Typo für Packaging und Kommunikation
Ein Megatrend: handgemachte und handnachgemalte Schriften und Illustrationen in den Bereichen Mode, Kultur, Werbung erfreuen sich aktuell größter Beliebtheit. Mittlerweile sind sie auch im Packaging-Bereich zu finden. Mit ihrer handgemachten-Optik können sie sehr schön die Authentizität, den individuellen Charakter und die handwerkliche Denke der Marken widerspiegeln – ideal also eigentlich für Biomarken und -produkte, die sich nichtindustriell und handwerklich positionieren. Typografie kann so eine größere Nähe zum Konsumenten schaffen.
Die Schriften sind entweder wirklich und unique für ein Designprodukt oder ein Unternehmen geschrieben, gezeichnet, gemalt, gestempelt. Das ist der ideale, weil unverwechselbare – allerdings etwas aufwändigere – Weg (siehe Beispiel 1 und 2). So lassen sich auch außergewöhnliche Typen passend zur Hausschrift entwickeln und ggfs. dann auch als Satzschrift digitalisieren. Wem dieser Weg zu umständlich ist, der kauft sich einen Font aus dem Handmade-Angebot der Schriftenhäuser wie Fontshop (wie z.B. die Pril-Schrift, vermutlich auch Michel & Augustin). Es gibt auch eine Reihe von kostenlosen Fonts, die meist allerdings so schlecht ausgearbeitet und spationiert sind, dass die Kosten beim Einsatz der Schriften im Designprozess schnell wieder ausgeglichen sind und dann teurer sind als der Kauf einer gut ausgefeilten Profischrift.
Die Schriften sind entweder wirklich und unique für ein Designprodukt oder ein Unternehmen geschrieben, gezeichnet, gemalt, gestempelt. Das ist der ideale, weil unverwechselbare – allerdings etwas aufwändigere – Weg (siehe Beispiel 1 und 2). So lassen sich auch außergewöhnliche Typen passend zur Hausschrift entwickeln und ggfs. dann auch als Satzschrift digitalisieren. Wem dieser Weg zu umständlich ist, der kauft sich einen Font aus dem Handmade-Angebot der Schriftenhäuser wie Fontshop (wie z.B. die Pril-Schrift, vermutlich auch Michel & Augustin). Es gibt auch eine Reihe von kostenlosen Fonts, die meist allerdings so schlecht ausgearbeitet und spationiert sind, dass die Kosten beim Einsatz der Schriften im Designprozess schnell wieder ausgeglichen sind und dann teurer sind als der Kauf einer gut ausgefeilten Profischrift.
... nachdem ich diesen Eintrag schon fertig hatte, entdeckte ich noch diese aktuellen Beispiele: eine Onlineaktion von Pril, die so tut als ob, ein Süddeutsche Magazin, eine Schaufenstergestaltung von ligne roset. Alles handschriftlich, handgezeichnet, kalligrafisch, sogar der Zeitschriften-Kopf des Magazins in Aquarell nachgemalt! Ein sehr reizvolles und inspirierendes Heft übrigens.
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Sonntag, 7. März 2010
Was Verpackung kann: unglaublich auf-Werten!

4 Eier zum unglaublichen Preis von 3,60 €!
90 Cent für ein glückliches Bio-Hühnerei, handverpackt in Holzwolle.
Das muss man erst mal ohne Verpackung schaffen... Und gleichzeitig auch noch den Eierkarton neu erfunden. Nicht mengen- und automationsgeeignet, aber seeehr besonders. Kompliment. Auch wenn es schon Dekadenz auf sehr hohem Niveau ist. Oder? Und ob dieser Imagezusatz wirklich auch ein Gewinn für die Marke Toni's Freilandei ist... da bin ich mir nicht so sicher. Aber auf jeden Fall: kreativ, einzigartig und sehr gut getextet!
Gefunden bei Feinkost Käfer. Wo sonst...
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