Nein, wir sind nicht eingeschneit und auch nicht in den frühlingshaften Süden verschwunden, was wir allerdings am liebsten täten... der BioFachstress hält uns wie jedes Jahr auf Trab.
Dennoch, ein schneller Eindruck vom Storecheck letzte Woche in Berlin. Kaum sonst irgendwo kann man sehen riechen schmecken, wie sich Marken heute inszenieren: Nivea-Shop, Rittersport-Schokohaus, Mercedeswelt, O2-Store.
Überall wird wild und lebendig gemischt zwischen Produktpräsentation im Originalformat und groß skulptural übersteigerten Visualisierungen, Marke zum Essen (Nivea Latta Massagio, Daimler Bistro...), Produktgeschichte zum Erleben (Schokolehrpfad und Kinderschokokochstudio, Oldtimer), Warenpräsentation à la Flagshipstore oder Messestand, obwohl die Markenwelten viel viel mehr sind als das. Inszenieren, beeindrucken, verführen, verkaufen. Licht, Farbe, sinnliche Materialien, Technik. Ohne schicke Coffeebar geht gar nichts mehr. Gelebte Marken – hier kann man es anschauen. Und spüren und verstehen fast OHNE das Logo oder den Markennamen zu sehen!
Ach ja, und die Verführung zur Natürlichkeit kann man bei Nivea auch gut studieren. Sieht doch aus wie Naturkosmetik, oder? Dazu reicht ganz offensichtlich Weiß, ein bisschen Gras und eine hohe Prozentzahl in rundem Siegel....
Martina Merz von mërz punkt | der umweltorientierten designagentur in München, kommentiert das Designgeschehen im Nachhaltigkeitsbereich und stellt besonders gelungene Beispiele vor.
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Mittwoch, 19. Januar 2011
Dienstag, 21. September 2010
Packaging aus Schweden: Lieblingsfundstücke als Inspiration
Mittlerweile haben zwei von uns den schwedischen Designalltag in Stockholm unter die Lupe genommen. Noch mehr Stücke für das Inspirationsregal.
Auch beim Packaging fällt auf, wie viel klarer und ehrlicher die Verpackungen gestaltet sind, ähnlich wie in Holland oder der Schweiz. Wir Deutschen brauchen offensichtlich viel mehr Schein, Glow, Firlefanz um im Regal zuzugreifen. Auch wenn es aktuell - und gerade bei Biolebensmitteln und Feinkost - einen deutlichen Trend zu mehr Purismus gibt!

Gleichzeitig ist uns in Schweden, wie auch übrigens in Frankreich, der wesentlich spielerischere Umgang mit Handschriften und witzigen Elementen aufgefallen. Auf dem vorletzten Bild deshalb auch 2 französische Packungen als Beispiel.
Die letzten beiden Beispiel sind Schnaps und Wein. Ob Wein sich bei uns in so einem Design verkaufen würde? Er hat übrigens grauenhaft geschmeckt...
Mehr zum Wein-Design-Eldorado "Drugstore" beim nächsten Mal.
Auch beim Packaging fällt auf, wie viel klarer und ehrlicher die Verpackungen gestaltet sind, ähnlich wie in Holland oder der Schweiz. Wir Deutschen brauchen offensichtlich viel mehr Schein, Glow, Firlefanz um im Regal zuzugreifen. Auch wenn es aktuell - und gerade bei Biolebensmitteln und Feinkost - einen deutlichen Trend zu mehr Purismus gibt!

Gleichzeitig ist uns in Schweden, wie auch übrigens in Frankreich, der wesentlich spielerischere Umgang mit Handschriften und witzigen Elementen aufgefallen. Auf dem vorletzten Bild deshalb auch 2 französische Packungen als Beispiel.
Die letzten beiden Beispiel sind Schnaps und Wein. Ob Wein sich bei uns in so einem Design verkaufen würde? Er hat übrigens grauenhaft geschmeckt...
Mehr zum Wein-Design-Eldorado "Drugstore" beim nächsten Mal.
Freitag, 21. Mai 2010
Mit einem Blumengruß unserer Kunden in die Pfingstferien
Mit einem Strauß, den wir dieser Tage von einem unserer Kunden bekommen haben, verabschiede ich mich in die Pfingstferien.
Das Büro ist ganz normal besetzt, ich erhole mich von den langen Arbeitsnächten der letzten Wochen und mache Storechecks in Frankreich. Aber wenn sich Kunden so über die Zusammenarbeit freuen ... relativiert sich so manche verzweifelte Stunde am Rechner.
Erholsame Tage allen, die sich wie ich aus dem Staub (eigentlich aus dem Regen) machen.
Allen wünsche ich viel Sonne!
Das Büro ist ganz normal besetzt, ich erhole mich von den langen Arbeitsnächten der letzten Wochen und mache Storechecks in Frankreich. Aber wenn sich Kunden so über die Zusammenarbeit freuen ... relativiert sich so manche verzweifelte Stunde am Rechner.
Erholsame Tage allen, die sich wie ich aus dem Staub (eigentlich aus dem Regen) machen.
Allen wünsche ich viel Sonne!
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