Gut gestalten lernen ist eine Sache, VERKAUFSSTARK designen eine andere. Und im Biobereich, der sich sensibel vom konventionellen Massenmarkt abhebt und seine eigenen Gesetze hat, erst recht!
Anlässlich unserer aktuellen "Verpackungsstudie Biolebensmittel II" wurden wir deshalb eingeladen, mit Student/innen der Fakultät Gestaltung der Hochschule Augsburg über Verpackung zu diskutieren.
Ein spannender Vormittag mit Prof. Michael Wörgötter und der Fachklasse Verpackungsdesign.
- Welches Produkt würdet Ihr selber kaufen (ohne den Preis zu kennen!)?
- Was wirkt auf Euch am leckersten, am teuersten, am billigsten?
- Und welche Rolle spielt das Design für Eure Kaufentscheidung, wenn Ihr den tatsächlichen Preis seht?
- Was kann Design – und wie kann Design Kauf verhindern, egal wie schön es auch gestalterisch sein mag?
All das sind Fragen, mit denen angehende Designer/innen im Studienalltag eher selten konfrontiert werden.
Um die Wahrnehmung als Konsument (und nicht als Designer!) am eigenen Leib zu spüren, haben wir Teile der Produktgruppe "Tomaten-Sugo" aus der aktuellen Befragung herausgenommen und mit den Studenten bearbeitet. Spannend für uns war dabei, dass das Ergebnis in dieser deutlich jüngeren gesellschaftlichen Auswahl sichtbar anders ausfiel als im Durchschnitt der relevanten Sinus-Milieus, die wir insgesamt betrachten. Hierdurch lassen sich für uns wichtige Trends für die Zukunft ablesen.
Nummer 4 war der Liebling bei der Gesamtbefragung – von dieser Zielgruppe hier kaum beachtet!
Diskutiert wurde auch die Attraktivität und Funktionalität anderer Marken und nach Optimierungswegen gesucht.
VERPACKUNGSTECHNIK
Ein Teilbereich, der in der Ausbildung leider viel zu kurz kommt, sind die technischen und finanziellen Rahmenbedingungen – die Möglichkeiten aber vor allem auch Einschränkungen – beim Verpacken von Lebensmitteln. Einen guten Designer zeichnet es aus, dass er trotz der Einschränkungen ein gutes, marktgerechtes Design entwickeln kann.
Wir wünschen uns Designerinnen und Designer, die nicht nur "hübschmachen" für's Designbuch, sondern die in der Lage sind, Design als Kommunikationswerkzeug zu benutzen:
als Übersetzung des Selbstverständnisses der Hersteller, als prägnanter Impulsgeber im Regal und als Botschafter und Bindeglied zwischen Marke und Konsumenten.
Design von heute, das seinen Zweck erfüllt, begeistert und dabei der Qualität der Produkte entspricht.
Und als Erfolgsfaktor Unternehmen udn die Bio-Botschaft stärkt.
Was wir aus dieser Studieneinheit mitgenommen haben?
Dass unsere Maxime "Als Agentur mit dem Herzen, der Leidenschaft und dem Geldbeutel des Kunden zu denken und zu handeln" offensichtlich absolut nicht die Regel ist.
Für uns ist dieses Selbstverständnis das A & O einer guten Zusammenarbeit!
Danke Michael Wörgötter für die Einladung.
Danke liebe Stundenten für die lebhafte Beteiligung!
Martina Merz von mërz punkt | der umweltorientierten designagentur in München, kommentiert das Designgeschehen im Nachhaltigkeitsbereich und stellt besonders gelungene Beispiele vor.
Freitag, 21. Juni 2013
Montag, 6. Mai 2013
Verrückt nach Chips!
Unglaublich, was sich gerade tut beim Package Design von Chips und Co. Aus dem verpönten Couchpotatoe-Trash-Futter werden immer mehr feinste Gourmet-Produkte: Hand cooked, bio, premium... und sehr sehr chic. Wir sind begeistert von den tollen, vielfältigen Designs!
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| Quelle: thedieline.com |
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| Quelle: thedieline.com |
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| Quelle: thedieline.com |
Montag, 29. April 2013
Neue Selection mit Bio Packaging Design aus München
Juchuuu! Schon zum dritten Mal wurde mërz punkt ausgewählt für die "Selection – Germany's Finest Agencies": Ein Schauband mit 120 bedeutenden Agenturen aus ganz Deutschland. Hier können wir als umweltorientierte Designagentur in München unsere aktuellsten Beispiele präsentieren, vor allem natürlich aus dem Bio Food Packaging Design. Wir freuen uns!
Mittwoch, 24. April 2013
Tolle Eigenmarke bei Marks & Spencer (London Nachlese)
Geschätzte 85% der Produkte bei Marks & Spencer sind Eigenmarke. Aber es muss nicht alles gleich aussehen, wie M&S beweist. Je nach Produktgruppe und -kategorie wird das Design angepasst, sehr spielerisch und in sich immer konsequent. So entstehen unterschiedliche und eigenständige Produktgruppen, die alle das gewisse M&S Flair transportieren. Und der Einkauf wird zur Entdeckungsreise.
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| Themenregal gekonnt umgesetzt. |
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| Chips im Trend: Farbstark und illustrativ. Sehr kraftvoll und eigenständig. |
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| Sieht fast aus wie von der kleinen Käserei um die Ecke. |
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| Teeregal: Nur in der Mitte ein paar Fremdmarken. Sonst von oben bis unten M&S. Alles übrigens Fair Trade. |
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| Knallige Farben, Siebdruck und Typo: plakativ und lecker! |
Donnerstag, 4. April 2013
Weindesign aus Australien – schickt uns Designbeispiele aus der ganzen Welt :-)
Mittlerweile bekommen wir immer häufiger Designbeispiele aus dem Ausland zugeschickt, so auch hier: Schöne Beispiele von Aimee für die Andersartigkeit der Weinetiketten in Australien. Dankeschön!
Besonders die Ladies, die ihr Mittagessen selbst schießen, haben es mir angetan. Passen zu unserem Weiberwein. (Bild 1 und 2, http://www.merzpunkt.de/projekte/weingueter-brohl-weinweiber) Und natürlich dieser wunderbar blumige Wein, Vergiss-mein-nicht und Feuerbohne im Abgang.
Ob sie sich in Deutschland auch verkaufen würden?
Vermutlich leider eher nicht.... Der "Knots" würde vermutlich funktionieren, ansonsten ticken die Deutschen Wein-Konsumenten eher klassischer oder gradlinig-moderner.
Prost!
Besonders die Ladies, die ihr Mittagessen selbst schießen, haben es mir angetan. Passen zu unserem Weiberwein. (Bild 1 und 2, http://www.merzpunkt.de/projekte/weingueter-brohl-weinweiber) Und natürlich dieser wunderbar blumige Wein, Vergiss-mein-nicht und Feuerbohne im Abgang.
Ob sie sich in Deutschland auch verkaufen würden?
Vermutlich leider eher nicht.... Der "Knots" würde vermutlich funktionieren, ansonsten ticken die Deutschen Wein-Konsumenten eher klassischer oder gradlinig-moderner.
Prost!
Mittwoch, 27. März 2013
Would you like some wood? London shop design: Viel Holz und gekonnter Materialmix
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| Guter Mix aus "Vintage"-Holz und Metall, wirkt schön "rough". |
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| Lebendig: Unterschiedliche Holztische, unkonventionell gekachelte Wände, viel Schwarz-Weiß und rote Stühle als Farbakzent. |
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| Immer wieder gut: Holz, dunkle Töne, warmes Licht und rote Akzente. |
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| Typo direkt auf rauher Oberfläche aus geweißeltem Mauerwerk. |
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| Einfach gut und effektiv: Lichtinszenierung mit Terrakotta-Blumentöpfen |
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| Mal wieder: Holzlatten. Aber spannend, weil mal vertikal und mal horizontal. |
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| Tolle großflächige Illustrationen bei Marks and Spencer. |
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| Noch kein Ostergeschenk? Warum nicht diese zarte Krone aus über 4.000 Jelly Beans im Garten verstecken? |
Montag, 11. März 2013
The license to kill: Salad Wash von Bentely Organic
Hätte ich das nur zu Zeiten von Ehec gewusst:
Aus der Reihe "Home Care" von Bentley Organic gibt es einen "Salad, Fruit & Vegetable Wash", der speziell für Obst und Gemüse geeignet ist und dort zu 99,9 % böse Bakterien beseitigt. Das Mittel besteht zu 73% aus organischen Inhaltsstoffen, damit wir zu 100% nie anfällig für irgendwelche möglichen Krankheiten werden. :) Super! Und natürlich mögen wir die knackige Typo-Verpackung.

Aus der Reihe "Home Care" von Bentley Organic gibt es einen "Salad, Fruit & Vegetable Wash", der speziell für Obst und Gemüse geeignet ist und dort zu 99,9 % böse Bakterien beseitigt. Das Mittel besteht zu 73% aus organischen Inhaltsstoffen, damit wir zu 100% nie anfällig für irgendwelche möglichen Krankheiten werden. :) Super! Und natürlich mögen wir die knackige Typo-Verpackung.

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